Die wichtigsten Regeln, wenn es um das Spiel “Minigolf” geht. Hier mal einfach erklärt.

Die international gültigen Regeln für den Minigolfsport sind in einem dicken Buch zusammengefasst, welches sich jeder mal an langen Winterabenden durchlesen kann. Wer eine etwas kürzere Version duchlesen möchte, der kann sich die Zusammenfassung auf der DMV-Seite durchlesen.

Und für diejenigen, denen das auch noch zu trocken ist, haben wir hier mal die wichtigsten Grundregeln in (hoffentlich) einprägsamer Form zusammengefasst.

Was ist der Zweck des Spieles “Minigolf”?

Das Ziel des Spieles ist es, an jeder der 18 Bahnen den Ball mit möglichst wenig Schlägen in das jeweilige Ziel der Bahn (normalerweise ein Loch, es kann aber auch ein Fang-Netz oder ein Plateau sein) zu befördern. Damit steht aber auch fest, das mit dem Schläger nur der ruhende Ball geschlagen wird. Mit dem Schläger nicht gehauen werden
– die Bahnen aus Wut, wenn der Ball vorbei geht.
– der Rasen, Bäume, Pflanzen, Bänke, Eltern und einfach alles, was nicht wie ein kleiner Minigolfball aussieht.
– rollende Bälle auf den Bahnen, denn die dürfen rollen, bis sie liegen bleiben. Ansosnten wäre es Hockey, und das wird woanders gespielt.

Wie viele Schläge habe ich an jeder Bahn zur Verfügung?

Der Spieler hat 6 Versuche, um den Ball vom Abschlag in das jeweilige Ziel zu befördern. Schafft er es nicht mit 6 Schläger, dann bekommt er eine 7 aufgeschrieben.
Aber was ist überheupt ein gültiger Schlag? Offiziell heisst es “wenn Schlagbereitschaft hergestellt wurde”. Es ist also kein gültiger Schlag, wenn:
– der Spieler den Ball ins Abschlagfeld legt und danach aus Versehen den ball mit dem SAchläger berührt, so dass dieser wegrollt. Dann wird der “Schlag”, der keiner war, wiederholt.
– nach dem Abschlag der rollende Ball behindert wird, zum Beispiel durch einen runterfallenden Ast, einen den Ball schnappenden Hund oder eine kleine Schwester, die plätzlich auf der Bahn auftaucht und den Ball hochnimmt

Was haben denn die ganzen Striche auf den Bahnen zu bedeuten?

Das Abschlagfeld:
– hier beginnt das Spiel, indem der Ball innerhalb des Feldes hingelegt und von da gespielt wird.
– Der Ball muss nicht aus der Mitte gespielt werden, er kann auch an die Ecken des Feldes gelegt oder von irgendwo innerhalb abgeschlagen werden.
Die Rote Linie:
– sie markiert den ersten Checkpoint beim Spiel, der vom Abschlagfeld aus überwunden werden muss
– passiert der Ball nach dem Abschlag nicht die Rote Linie, so geht das Spiel wieder vom Abschlag aus mit dem nächsten Schlag los
– passiert der Ball die Rote Linie, dann geht es von dort aus weiter, wo er danach liegenbleibt
– Jetzt wird es gut: passiert der Ball vom Abschlag die Rote Linie, rollt danach aber wieder zurück über die Rote Linie, dann wird er dort auf oder hinter die Rote Linie gelegt, wo er sie auf dem Rückweg passiert hat. Man braucht es also nicht nochmal vom Abschlag zu versuchen.
Die schwarzen Ablegelinien:
– bleibt der Ball zu dicht an der Bande oder am Hinderniss liegen, dann wird er auf die nächste schwarze Ablegelinie gelegt. Ansosnten könnte man den Ball ja auch gar nicht richtig schlagen.

Und hier noch ein paar weitere interessante Infos:

Der Ball springt nach der Roten Linie aus der Bahn!
– keine Panik, erst einmal den Ball wieder suchen
– wo der Ball rausgesprungen ist, da wird er auf die nächste Ablegelinie wieder in die Bahn gelegt
– und es geht ganz geschmeidig mit dem nächsten Schlag weiter
Die Bahn hat keine rote Linie! Und auch keine Ablegelinien!!
– solche Bahnen werden immer wieder vom Abschlag gespielt, bis das Ziel erreicht ist
– auf unserer Anlage sind es: Hochteller, Netz und Labyrinth
Am Mittelhügel liegt er nach meinem Schlag auf der anderen Seite!
– Tja, dann geht es von dort weiter